2010/09/29
schreck lass nach...
Schockmomente in Videospiele sind etwas besonderes. Auch wenn es nicht drauf ausgelegt ist, den Spieler zu erschrecken, können einzelne Begebenheiten, wie ein verstörendes Gesicht, ein Soundeffekt oder plötzlich erscheinende Gegner zu einem kurzen Herzstillstand führen. Ich selbst erschrecke mich in solchen Spielen eher, als in tatsächlichen Horrorgames, wo ich mit der bewussten Erwartung eines Schockers rangehe. Im folgenden zähle ich meine Highlights auf...
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| Super Smash Bros. Melee: Spielt man im Adventure Modus auf Hart und ist durch in unter 18 Minuten, mutiert Endgegner Bowser zu Giga-Bowser und präsentiert sich unheimlich deformiert. Ich wusste die Bedingungen nicht und dementsprechend war der Schreck gross, als ich ihn dann das erste Mal begegnete. Er kam ...einfach so... |
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| Zelda - Ocarina of Time: Spielt man in der Zukunft als erwachsenen Link ist das erste, was man sieht, der verrottete Marktplatz mit schreienden Zombies, die dich paralysieren. Ich erhielt das Spiel gebraucht und sah diese Stelle gleich zu beginn. Danach wollte ich (für's erste) nicht mehr... |
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| Super Mario World: Ohne Worte... |
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| F-Zero: Jedesmal wenn die Fahrzeuge explodieren! |
und da war ja noch was...
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| ...ah ja, richtig! |
fortsetzung folgt: luigi's mansion
Das Jahr 2002: Ein Schock im doppelten Sinne für alle Mario Fans zum GameCube Launch. Zum ersten Mal in Nintendos Historie kam eine neue Konsole ohne ein dazugehöriges Mario Abenteuer auf den Markt. Stattdessen musste sein Bruder Luigi herhalten, der bisher nur als Sidekick fungierte. Der ewige zweite Spieler. Noch dazu im gänzlich neuen Genre-Gefilde, denn bei Luigi's Mansion handelt es sich nicht um ein quietschbuntes Jump'n'Run, sondern um eine Hommage an das Ur-Resident Evil gepaart mit Mickeys Castle of Illusion und Ghostbusters. Wer sich darunter nichts vorstellen kann, der erkennt zumindest das dieser ungewöhnlicher Mix etwas mit Grusel und Geistern zu tun hat! Inwiefern sowas funtioniert erkläre ich im folgenden. Lasst uns das Spukhaus betreten, aber zuerst etwas Musik zur Einstimmung...
Bereits 1992 hatte Luigi sein eigenes Spiel, in dem er Mario aus den Klauen Bowsers befreien musste. Es hiess Mario is missing und war ein Lernspiel. Luigis Aufgaben waren geschichtliche Fragen beantworten, Rätsel lösen und bestimmte Gegenstände finden. Gleich Vorweg: Dieses Spiel war mehr schlecht als Recht und es wurde auch nicht von Nintendo selbst entwickelt, sondern von Radical Entertainment, die sich auch für das ähnliche Mario's Time Machine verantworten und heute für Prototype bekannt sind. Dennoch weist Luigis Mansion dezente Paralellen zum besagten Titel auf. Zur Story: Luigi gewinnt aus dem Nichts heraus eine Villa. Er macht sich gleich mit Mario auf dem Weg dahin, verliert sich im Wald und kommt alleine bei seinem Gewinn an. Es wird ihm gleich klar, das hier irgendwas nicht stimmt. Wo ist Mario? Was ist das für eine Villa? Und wer ist dieser alte Mann im Kittel, der mit einem Staubsauger bewaffnet, Geister fängt?
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| Das hat Luigi nicht erwartet: In seiner neugewonnenen Villa spukt es mächtig! |
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| Professor I.Gidd rüstet Luigi mit allerlei lustigen Erfindungen auf. |
Der alte Kauz ist Professor I.Gidd und studiert quasi die Villa mitsamt den spukhaften Ereignissen. Sein zweckdienliches Labor, eine Holzhütte, ist direkt vor dem Spukhaus aufgestellt. Er versorgt nun Luigi mit technischen Equipment und Informationen, sodass beide das Geheimnis hinter den ominösem Gewinn, die Villa und das Verschwinden Marios aufdecken können. Der Schreckweg 8/16, ein modifizierter Staubsauger ist das Equivalent zum Protonenstrahler in Ghostbusters und in Kombination mit der Taschenlampe Luigis einziges Wehrmittel im Spiel. Die Taschenlampe kann per Knopfdruck an- und ausgeschaltet werden, sowie über den rechten Stick in alle Richtungen gesteuert, während mit dem linken Stick die Laufrichtung bestimmt wird. Taucht ein Geist auf, zielt Luigi mit dem Lichtstrahl auf dessen Herz, das als Energieleiste fungiert und friert diesen für kurze Zeit ein. Nun kommt der Schreckweg 8/16 ins Spiel. Mit dessen Einsaugkraft wird der Geist gefangen, der sich jedoch wehrt und vor dir flüchtet. Der grüne Klempner muss entgegensteuern, bis die Energie des Gespenstes auf null sinkt. Luigi kann auch mehrere gleichzeitig bearbeiten, da nicht immer nur ein Geist sondern sich eine ganze Schar im selben Raum befinden kann. Das Kampfsystem ist auf das Gamepad des GameCubes zugeschnitten und die Steuerung geht nach kurzer Eingewöhnungszeit direkt in Fleisch und Blut über. Witziges Detail: Mit dem A-Button ruft der verängstigte Luigi nach seinem Bruder!
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| Sinkt die Lebensanzeige auf null ist der Geist Geschichte. |
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| Hin und wieder trifft Luigi auf verirrte Toads. Diese dienen als Speicherpunkte. |
Allerdings begegnet Luigi nicht nur denselben Geistern, sondern auch diversen Abwandlungen, die sich nur mit Feuer, Wasser oder Eis bekämpfen lassen. Diese Upgrades für den Staubsauger findet Luigi im Laufe seiner Erkundung durch die dreistöckige Villa mit Kellergewölbe. Selbst die altbekannten Buu Huss sind mit von der Partie! Begegnen tut er auch, die ehemaligen 23 Hausbewohner, die jeweils für sich eine andere Taktik fordern. Diese besonderen Geister stellen die Highlights im Spiel dar. Baby Louis ignoriert dich solange bis du anfängst mit seinem Ball zu spielen oder Pianistin Melodia, die dich nach Musikstücken bekannter Mariospiele ausfragt. Dem adipösen Scheunendrescher musst du sein Essen stibizen und dem Sportler Astral Universum mit seinem Boxsack treffen. Auch auf eine Wahrsagerin trifft Luigi. Nicht jeden dieser Geister begegnet man im einfachen Spieldurchlauf, sondern wollen teilweise explizit gefunden werden. Vor allem ihre Nintendotypischen Dialoge sind voller Wortwitz und verleihen den hübsch animierten Geistern Seele. Erkennt man zwischen den Zeilen dennoch keine Hinweise auf die Achilles Ferse der Gespenster, so hilft vielleicht der (Achtung! Wortspiel!) GameBoy Horror mit Kameraaufsatz, durch dessen Sucher Informationen über die ominösen Gestalten und Umgebung preisgegeben werden.
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| Melodia gibt dir eine Kostprobe ihrer Musik. Danach hetzt sie Instrumente auf Luigi. |
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| Darf ich vorstellen? Der Scheunendrescher! |
Aber nicht nur die Geister, sondern auch die Villa will näher beäugt werden. Wie im ersten Resident Evil durchläuft man Etagen, Flure, Treppenhäuser, Aussenanlagen und Zimmer, stets auf der Suche nach Schlüsseln, Gegenständen und Geld. Ja, Geld! Dieses hat aber nur am Ende des Spiels eine lustige, wenn auch unbedeutende Funktion. Doch um an die begehrten Items ranzukommen, müssen erst Rätsel gelöst werden. Diese reichen vom simplen Kerzen ausblasen bis hin zu versteckten Schaltern. Zugegeben, die Rätsel sind und waren nicht die Frischesten, werden aber stimmungsvoll inszeniert. Auch der obligatorische Stromausfall fehlt nicht im Gesamtbild. Apropos Bild. Nach jedem absolvierten Kapitel kehrt Luigi zurück zum Labor von Professoer I.Gidd und sperrt die Geister über eine Maschine in Kunstwerke ein, die später in einer Gallerie bewundert werden können.
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| Baby Louis lässt Schaukelpferde und überdimensionale Bälle auf dich los. |
Luigi's Mansion ist ein ungewöhnliches Spiel in Nintendos Portfolio. Es war nicht unbedingt das, was sich Fans zum Launch des GameCubes wünschten, konnte aber einen Kultstatus aufbauen, der bis heute hält. Mit diesem Spiel bekam Luigi nicht nur eine (wirkliche) erste Hauptrolle, sondern vor allem auch Substanz, die dem gesichtslosen Bruder Marios bisher fehlte. Er hat Angst, er schwitzt, er erschreckt sich, er pfeift das Spielthema nach und verhält sich übervorsichtig. Er stapft durch die Gegend und wirbelt Staub auf. Animation und Grafik bilden eine herrliche Symbiose und lässt sich sogar heute noch sehen. Zwar wirken einige Texturen matschig und vor allem die Aussenanlage detailarm, so entschädigen hübsche Feuer- und Transparenzeffekte die grafischen Schwächen. Die Musikuntermalung hat den anderen Mariospielen nichts gemein und setzt andere Akzente. Violinenspiel und Klaviergeklämper unterstreichen die gruselige Atmosphäre. Wobei sich das Spiel eher lustig präsentiert als auf Schockeffekte setzt. Zwar tauchen Hier und da unerwartet Geister von der Decke auf oder nur sichtbar im Spiegel, ist das ganze eher noch kinderfreundlich einzustufen. Einzig und allein die kurze Spielzeit von unter zehn Stunden ist bemängelswert und auch der Wiederspielwert hält sich arg in Grenzen. Man hat mit wenig Mühe alles im ersten Durchlauf bereits gesehen.
Nichtsdestotrotz ist Luigi's Mansion ein Klassespiel mit hohem Unterhaltungswert. Horror- sowie Mariofans lieben die Parodien und diejenigen, die bisher nichts mit Mario anfangen konnten, könnten in diesem Spiel vielleicht ihre Freude haben. Anfang diesen Jahres hat Nintendo die Marke erneut geschützt und lässt Fans auf einen 3DS Ableger hoffen. Ein Geisterspiel würde sich in 3D ganz gut machen, stelle man sich herumwuselnde Geister in den verschiedensten Tiefenebenen vor. Ich persönliche fände es prädestiniert! Ich danke für's lesen :-)
2010/09/25
durchgespielt: halo reach
Halo Reach erzählt die Geschichte vom Untergang des Planeten Reach. Dieser stellt neben der Erde, den wohl wichtigisten Stützpunkt der Menschen dar. Alteingesessene Fans der Halo Serie wissen bereits um die Schlacht und den Untergang Reachs, denn dieser Teil spielt zeitlich vor dem ersten Halo und lange vor dem Master Chief. Man selbst steuert diesmal den Spartan Noble Six, durch dessen Augen man den Untergang des Planeten hautnah miterlebt.
Die Story handelt von einer sechs Mann großen Einheit, die sich Noble Team nennt. Sie besteht aus Carter (Team Leader), Kate (Ingeneurin), Jun (Scharfschütze), Emile (Der Grobe), Jorge (Waffenspezialist) und Noble Six (Euer Spielecharakter). In diesem Team erlebt ihr den ersten Kontakt mit der Allianz auf Reach, große Schlachten zu Lande, in der Luft und im All bis zum bitteren Ende. Doch bis es dazu kommt, durchlebt man einige Highlights, die in der Serie Geschichte schreiben. Als Noble Six ist es eure Aufgabe in über neun Missionen die Alianz daran zu hindern, den Planeten Reach zu eliminieren. Allerdings ist das keine reine Angelegenheit für Solisten, denn bis zu vier Spieler können gleichzeitig das Abenteuer bestreiten. Die Story ist eine Achterbahnfahrt vom Feinsten. Hier gibt es alles was man sich von einem großartigen Ego-Shooter wünscht, Massenhaft Gegner, viele Waffen, große Explosionen und das Gefühl von Testosteron in jeder Zeile Programmcode.
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| Das ist ein Spartan |
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| Hier sind noch mehr Spartans |
Im Gegensatz zum Vorgänger Halo 3 wurde im neuesten Ableger noch einmal an der Grafikschraube gedreht. Die Texturen sind Schärfer, die Charaktermodelle detaillierter, die Waffenmodelle wirken nicht mehr wie Plastikpistolen und die Landschaften sind weitläufiger geworden. Schliesslich bewegt man sich von einer Massenschlacht zur nächsten. Allerdings kann das Spiel mit der Grafik der gegenwärtigen Generation nicht ganz mithalten, da die Engine vom Vorgänger verwendet und lediglich aufgebohrt wurde. Fans stören sich nicht daran und erfreuen sich stattdessen an einem flüssigen Ablauf des Geschehens. Auch die Soundkulisse weiss zu überzeugen. Was hier abgeliefert wird ist ein Meisterwerk schlechthin. Die Explosionen krachen mit 5.1 Dolby Surround Sound durch eure Boxen und frisst sich in euer Gehör. Man hört stets, wo die Gegner stehen oder sih hin bewegen Ein großes Lob geht auch an den Haus und Hofkomponisten Marty O´Donnell. Jede einzelne Note sitzt perfekt und der Soundtrack passt sich den Situationen an. Keine Glanzleistug ist hingegen die deutsche Sprachausgabe. Diese hat sich zwar den vorherigen Episoden verbessert, bringt aber beiweitem nicht so viel Stimmung, wie sein englisches Pendant. Allerdings sind wir sowas ja gewohnt.
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| Spartan im Auto |
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| Spartan erschiesst Alien |
Die Steuerung ist im altbekannten Schemata im Ego-Shooter Genre anzusiedeln. Man hat jederzeit einwandfreie Kontrolle über den Protagonisten, ob zu Fuss oder im Fahrzeug. Zudem ist die Buttonbelegung in acht Punkten anpassbar. Selbst für Linkshänder bietet die Steuerung eine Option. Dieses Feituning bringt Vorteile mit in den Online Modus zum Spiel, der den Löwenanteil darstellt. Vor dem Kampf kann man Einstellungen vornehmen, die die Sprache betreffen, skills, Internetverbindung, Chat, Motivation, Teamwork und den Umgangston im Spiel. Neben der üblichen Mann-gegen-Mann Auseinandersetzung gibt es noch den sogenannten Feuergefechtsmodus, wo man gegen Horden von Gegnern in einer Arena kämpft. Auch hier lässt sich das Gemetzel beliebig anpassen, was Schwerkraft, Gegnertypen, Waffenauswahl und weiteres angeht.
Weitere Modi erlauben die Aufzeichnung der Kämpfe, sowie Anpassung der Rüstung mit Upgrades. Hiermit ist das Produkt komplett.
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| Spartan mit und ohne Helm |
Halo Reach ist nicht nur Fans der Serie, sondern auch Ego-Shooter Enthusiasten zu empfehlen.
2010/09/24
vom saulus zum paulus: ea
Bis vor wenigen Jahren war EA (Electronic Arts) der Inbegriff einer Schweinefirma. Jährliche Updates ihrer Spiele mit spärlichen Innovationnen, sowie Übernahmen mehrerer bekannter Studios waren ihr Markenzeichen. FIFA und Need for Speed wurden ihrer ursprünglicher Qualität nicht mehr gerecht. Ein Desaster, das sich bis ins Jahr 2007 durchschlug, bis Vivendi Games und Activision zu Activision Blizzard fusionierten und EA vom Thron als weltgrösster Publisher stürzten. Zudem vermeldete das kalifornische Unternehmen ab 2006 Gewinnrückgänge, die auf schlechte Lizenzversoftungen und interne Umstrukturierungen zurückzuführen sind. Zu diesem Zeitpunkt wechselten die Führungsriegen in den weltweit ausgerichteten Studios. Diese brachten frischen Wind in die Firma, denn ihr neuer Ton klang nach "mehr Innovationen!"Hat man die letzte Zeit die News in Bezug zu Electronic Arts verfolgt, so vermeldet man überraschend ehrliche Aussagen rund um ihre Spiele, Zensur, Ausrichtung und Vorhaben. Erst kürzlich entschuldigte sich EA für die miesen Need for Speed Umsetzungen seit 2004. Die Übergabe der Reihe an Black Box und der Zwang einer Veröffentlichung im jährlichen Tornus gleichte einem Todesmarsch. Inzwischen arbeiten zwei Entwickler paralell an einem neuen Teil, so dass die Qualität in der gleichen Erscheinungsweise beibehalten werden kann. Need for Speed: Shift ist das erste Erzeugnis dieser Neuumstrukturierung und konnte nach über fünf Jahren wieder überzeugen. Auch FIFA gewann an Qualität und konnte sich vor einem Jahr erstmals wieder gegenüber Konkurrent PES behaupten.
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| Need for Speed: Shift wurde von den Burnout Machern entwickelt. Ähnlichkeiten lassen sich nicht abstreiten. Der nächste Teil trägt den Titel Hot Pursuit und kehrt zu den eigenen Wurzeln zurück. |
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| FIFA 10 konnte dank zahlreicher Verbesserungen, allen voran in der Steuerung seinem Konkurrenten PES von Konami die Stirn bieten. Der nächste Teil soll sogar deutlich besser werden. |
Doch nicht nur die alteingesessenen Franchises wurden gefördert, sondern auch Neuentwicklungen. Seit 2007 brachte EA ein gänzlich neues Spiel nach dem anderen raus. Das war nur möglich, weil die übernommenen Studios mehr Entscheidungsfreiheit als auch mehr Budget zur Verfügung bereitgestellt bekamen. Daraus entstanden neue Marken, wie Mass Effect, Dead Space, Skate, Mirrors Edge, Dantes Inferno, Brütal Legend und Spore, um nur einige zu nennen. Trotz guten bis sehr guten Wertungen waren kaum welche der Neuentwicklungen richtige Verkaufshits. Mirrors Edge und Brütal Legend floppten. Im Gegensatz dazu stehen Mass Effect, sowie Skate, die als Serie weiter ausgebaut werden. Aus eigener Erfahrung kann ich aber sagen, dass jedes dieser Spiele absolut grandios ausgefallen ist und einen gewissen Qualitätsstandard beibehalten. Mittlerweile bin ich so überzeugt, dass ich beinahe blindlings zu EA Produkte greife.
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| Schon 1987 hat EA mit Skate or die Erfahrung im Trendsport gesammelt. Mit der neuen Skate Serie wurde Tony Hawk in den Zwangsurlaub geschickt und wusste seitdem nicht mehr zu überzeugen. |
Um den Spielern auch das zu geben, was sie wollen, bezieht EA regelmässig Vorschläge von Fans mit in die Spiele ein. In einem Fall wurde das neuartige Steuerungskonzept über Analogsticks in Fight Night Round 4 durch die klassische Buttonbelegung per Patch ersetzt, weil sich zu viele Käufer beschwert haben. Eine weitere ungewöhnliche Aussage von Electronic Arts ist, dass man den Gebrauchtspielmarkt soweit kontern möchte, indem man eigene Produkte so gut macht, dass die Käufer diese nicht mehr hergeben wollen sondern behalten. Als Beispiel wurde ein integrierter Multiplayermodus genannt, der über einen längeren Zeitraum hinweg gefördert werden soll. Käufer der ersten Stunde an, wären motiviert das Spiel weiterhin zu nutzen und Interessierte müssten dann zur Neuversion greifen. Als zweischneidiges Schwert wird EAs "Project Ten Dollar" betrachtet, die zwar Käufer einer Neuversion mit zusätzlichen kostenlosen DLC bereits am Releasetag versorgen, Gebrauchtkäufer allerdings mit einer "Strafgebühr" von zehn Dollar rechnen müssen, sollten sie diesen Service nutzen, da bei jedem Spiel ein Code beiliegt, der einmalig benutzt werden kann. Bei den Sportspielen wird widerum der komplette Onlinedienst nur Neukäufern zur Verfügung stehen. Dafür entschärft das Unternehmen den hauseigenen Kopierschutz, da sich dieser in den vergangenen Jahren als kontraproduktiv erwies. Spore und the Sims Spieler kennen dieses Problem.
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| Neukäufer von Mass Effect 2 bekamen zusätzliche Waffen, Fahrzeuge und sogar einen weiteren Charakter kostenlos zur Verfügung gestellt. Gebrauchtkäufer werden nochmals zur Kasse gebeten. |
Vor wenigen jahren war Electronic Arts für mich unbedeutend. Mich interessierten die Spiele nicht und auch ihr Image war eher negativ behaftet. Heute macht meine Meinung eine Kehrtwende. Nicht nur wegen der steigenden Qualität der Spiele, sondern vor allem durch ihr Engagement in Deutschland Videospiele als gleichberechtigtes Medium, wie Film, Musik und Literatur durchzusetzen. Auch zum Thema "Gewalt in Videospielen" haben sie sich stark gemacht. Natürlich sieht EA damit seinen Markt bedroht, sollten Videospiele in Deutschland verboten werden, so können sich aber andere Publisher eine Scheibe von abschneiden. Bleibt dieser Imagewandel langfristig, so können Käufer und Fans mehr Vertrauen in das Unternehmen stecken. Ich blicke voller Zuversicht auf eine strahlende Zukunft mit Mass Effect 3, Dead Space 2 und vielleicht, aber auch nur vieleicht auf ein neues Mirrors Edge ;-)
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